Autor: eira


  • Ein Bürotag, zwei protestierende Katzen und ein merkwürdiger Ausflug

    Entlebucher Tagebuch – Mittwoch, 21. Oktober 2026. Heute war Bürotag für den alten Mann. Sein leuchtendes Viereck meldete sich zu einer halbwegs vernünftigen Zeit, und ich stellte mich auf einen gemütlichen Morgen ein. Der alte Mann mit seinem Kaffee, ich neben ihm auf dem Sofa und Frauchen bereits mit ihren leuchtenden Vierecken beschäftigt. So war…

  • Ein schwieriger Morgen, unerlaubtes Tiere-Turnen und zweierlei Nebel

    Entlebucher Tagebuch – Montag, 19. Oktober und Dienstag, 20. Oktober. Gestern war wieder der erste Tag, an dem Frauchen und der alte Mann vor ihre leuchtenden Vierecke mussten. Das bringt einige Veränderungen mit sich. Besonders morgens. Mit dem alten Mann habe ich inzwischen eine recht ordentliche Arbeitsaufteilung gefunden. Ich kontrolliere die Nachrichten am Wegrand, er…

  • Eira erklärt: Ein Bogen ist keine Umleitung

    Gestern auf dem Weg aus der Stadt kam uns wieder jemand mit einem Hund entgegen. Als der alte Mann automatisch begann, auf die andere Straßenseite auszuweichen, schaute uns der andere Mensch etwas verwundert an. Dabei hatte der alte Mann gar nichts Besonderes gemacht. Er hatte nur dafür gesorgt, dass zwischen uns ein bisschen Platz blieb.…

  • Ein Brombeerwäldchen voller Rehe, ein spielfreudiger Simba und eine unerwartete Gehaltserhöhung

    Entlebucher Tagebuch – Sonntag, 18. Oktober 2026. Frauchens dritter Tiere-Turnen-Tag stand an, und deshalb mussten wir wieder früh aufstehen. Der alte Mann ließ es sich heute etwas länger auf dem Sofa gut gehen. Er trank seinen Morgenkaffee mit sichtlichem Genuss und machte keinerlei Anstalten, sich besonders zu beeilen. Für den Vormittag hatte er nur ein…

  • Ein geschäftiger alter Mann, eine große Hunderunde und viel Regen

    Entlebucher Tagebuch – Samstag, 17. Oktober 2026. Der Tag begann zunächst ganz ordentlich. Der alte Mann saß mit seinem Kaffee auf dem Sofa, und ich konnte davon ausgehen, dass die bekannte Morgenroutine eingehalten würde. Allerdings fiel der gemütliche Teil heute deutlich kürzer aus als gewöhnlich. Plötzlich stand er auf und begann, allerlei Sachen zusammenzutragen. Eine…

  • Zwei verschwundene Menschen, ein unbeweglicher Krümel und viel Geduld

    Entlebucher Tagebuch – Freitag, 16. Oktober 2026. Heute Morgen wurde Frauchen wach, bevor der Tag überhaupt angefangen hatte. Die Nacht war schon dabei, Feierabend zu machen. Statt aufzustehen, beschloss Frauchen, sich noch ein bisschen an den alten Mann zu kuscheln. Das war grundsätzlich eine vernünftige Entscheidung. Ich hatte meinen Platz auf seiner anderen Seite nämlich…

  • Nur auf der Durchreise und zu Hause noch viel zu prüfen

    Entlebucher Tagebuch – Donnerstag, 15. Oktober 2026. Morgens drehte ich mit dem alten Mann noch die kleine Runde bei Oma. Ich las die Nachrichten am Wegrand und steckte die Nase noch einmal gründlich ins Gras. Der alte Mann blieb jeweils am anderen Ende der Leine stehen und wartete, bis ich fertig war. Zurück bei Oma…

  • Omas Vorräte und eine gründliche Revierkontrolle

    Entlebucher Tagebuch – Mittwoch, 14. Oktober. Heute Morgen waren wir immer noch in Omas Höhle. Und immer noch ohne Oma. An dieser merkwürdigen Regelung hatte sich über Nacht nichts geändert. Immerhin konnte der Tag mit Kaffee für den alten Mann beginnen. Das war schon einmal eine Verbesserung gegenüber gestern. Er saß eine Weile mit seiner…

  • Eine leere Ersatzhöhle und eine unerwartet große Runde

    Entlebucher Tagebuch – Dienstag, 13. Oktober 2026. Diese Reise fordert meine volle Aufmerksamkeit. Besonders der Sicherheitsdienst hat einiges zu tun. Heute Nacht haben wir alle in Omas Höhle geschlafen. Auch der alte Mann. Die Ersatzhöhle stand leer. Das war eine deutliche Verbesserung gegenüber den bisherigen Zuständen. Wenn alle Menschen in einer Höhle liegen, muss ich…

  • Ein ordentlicher Reviergang und ein kleiner Schlenker

    Entlebucher Tagebuch – Montag, 12. Oktober 2026. Gestern Abend fuhr ich wieder allein mit dem alten Mann in die Ersatzschlafhöhle. Frauchen blieb bei Oma. Die Aufteilung war mir inzwischen bekannt, auch wenn ich weiterhin keinen Anlass sah, die Familie nachts auf zwei Höhlen zu verteilen. Die Nacht verlief ruhig. Heute Morgen ging es besonders früh…